Ralf Rudolph; Uwe Markus: Die Rettung der Krim

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Beschreibung


Phalanx 2017 · 237 Seiten


Durch den Ende Februar 2014 in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit westlicher Unterstützung inszenierten Staatsstreich wurde die
strategische Situation in der Schwarzmeerregion instabil. Die intensiven Bemühungen der neuen ukrainischen Entscheidungsträger um eine möglichst schnelle Integration ihres Landes in die EU und die NATO führten zwangsläufig zu einer politischen Neubewertung der Sicherheitslage durch die Moskauer Führung.
Vor diesem Hintergrund begann eine verdeckte russische Militäropertion, die sicherstellte, dass der Einflussbereich der NATO nicht auf die Krim ausgedehnt werden konnte. Auch die Begehrlichkeiten westlicher Energiekonzerne hinsichtlich der Ausbeutung diverser lukrativer Rohstoffvorkommen im Festlandschelf der Halbinsel mussten suspendiert werden, was im Westen für anhaltende Verärgerung sorgt. Derweil realisiert Russland ein ambitioniertes Infrastrukturprogramm, das die Krim nicht nur wirtschaftlich sanieren, sondern aus der Halbinsel ein attraktives Schaufenster russischer Leistungsfähigkeit und Lebensweise machen soll. Die Reintegration der Krim in den Verbund des russischen Staates weist damit strategisch weit über die Sicherung eines für Moskau akzeptablen militärischen Status Quo hinaus.

Zusätzliche Information

Gewicht370 g